3 Grundregeln der Fotografie, die Sie kennen sollten

3 Grundregeln der Fotografie, die Sie kennen sollten

Im Gegensatz zu Amateur-Fotografen, die auch mal gute Fotos machen, machen Profi-Fotografen keine schlechten Fotos. Und es ist nicht die teure Profi-Kamera, die die guten Fotos macht, sondern der Fotograf, der das Motiv auswählt, die richtigen Einstellungen in der Kamera vornimmt und im richtigen Moment auf den Auslöser drückt.

Doch wie schafft man es aber, keine schlechten Fotos zu machen? Und was sind eigentlich „schlechte“ Fotos?

„Schlechte“ Fotos kennt jeder. Ihr Spektrum ist sehr breit: Unscharfe Fotos, Objekte und Personen, die nur zur Hälfe im Bild sind (Bildausschnitt), über- oder unterbelichtete Fotos, Schlagschatten, etc. – die Liste ist lang.

Als Foto-Anfänger wird man immer wieder „schlechte“ Fotos machen. Entscheidend ist jedoch, dass man „schlechte“ Fotos als solche erkennt. Anschließend geht es darum, diese Fotos unmittelbar zu löschen. Beim Fotografieren sollten Sie bezüglich Ihrer Bilder sehr kritisch sein und nur die guten bzw. besten Fotos behalten. Alle anderen sollten unmittelbar gelöscht werden.

Wenn Sie jedoch generell keine schlechten Bilder machen sollen, müssen Sie einige Grundregeln der Fotografie kennen. Dazu gehören zum Beispiel die folgenden Regeln:

1) Drittel-Regel

Diese Regel lässt sich am besten wie folgt erklären: Stellen Sie sich ein Bild vor, das aus Dritteln besteht – vertikal und horizontal – sodass sie 9 gleich große Teile haben. Alle Teile sollen durch (imaginäre) (Gitter-)Linien getrennt sein. Wenn Sie ein Foto machen wollen, geht es nun darum, das Objekt oder die Objekte, die Sie fotografieren wollen, entlang dieser Linien oder Schnittpunkte zu platzieren, was mehr Spannung in der Komposition erzeugt.

2) Regel der Simpflikation

Ein Bild mit vielen Objekten kann den Betrachter verwirren – der Mittelpunkt des Interesses ist unklar. Um dies zu vermeiden, sollte man das oder die Hauptmotive herausstellen. Hierfür können Sie zum Beispiel näher an das Objekt oder die Person gehen. Eine andere Möglichkeit ist, einen neutralen Hintergrund zu wählen oder die Schärfe nur auf das Objekt zu stellen, sodass der Hintergrund unscharf erscheint (Schärfentiefe). Allerdings lässt sich dies oftmals nicht mit einfachen Digitalkameras erreichen. Nicht zuletzt können Sie die Beleuchtung verändern – hellere Bereiche des Bildes ziehen die Aufmerksamkeit auf sich.

3) Regel der ungeraden Menge

Diese Regel besagt, dass eine ungerade Anzahl von Objekten in einem Bild als angenehmer empfunden wird als eine gerade Zahl. Ein Foto mit einem Objekt, das von 2 anderen umringt wird, wird wirkt harmonischer als z.B. zwei oder vier Objekte.

Natürlich gibt es noch viele andere Grundregeln, mit denen sich Fotoanfänger vertraut machen sollten. Allerdings möchten wir diese nicht durch eine Ansammlung von Vorschriften entmutigen – entscheidend ist, dass man fotografiert und dabei lernt.

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