Die besten Tipps für gelungene Fotodrucke

Die besten Tipps für gelungene Fotodrucke

Ein aussagekräftiges Foto lässt sich in der heutigen Zeit leichter erstellen, als viele Leute denken. Dank technischer Hilfen wie Autozoom und Rote-Augen-Korrektur können selbst Amateure, die sich die Zeit nehmen, ein wenig mit der Kamera zu üben, vorzeigbare Fotos anfertigen. Die Bilder anschliessend auf Fotopapier zu drucken, ist ebenfalls eine leichte Aufgabe – so scheint es. Tatsächlich lauern beim Fotodruck zahlreiche Stolperfallen. Lesen Sie im Folgenden, worauf es beim Drucken von Digitalfotos ankommt.

Die optimale Auflösung

Eine gute Druckqualität erhält man schon ab 25 ppcm (Pixel pro Zentimeter). Die beste Qualität wird ab 60 Pixel pro Zentimeter erreicht. Um die optimale Auflösung errechnen zu können, müssen Sie sich zunächst überlegen, welche Grösse Ihre Bilder haben sollen. Wenn Ihre Kamera 18 Megapixel (5184 x 3456 Bildpunkte) aufzeichnet, teilen Sie 5184 und 3456 durch 60. Heraus kommen 86,4 x 57,6 Zentimeter – bis zu dieser Ausgabegrösse erhalten Sie eine perfekte Druckqualität. Für Bilder mit grösserem Betrachtungsabstand sind 25 ppcm ausreichend.

Was die Druckauflösung angeht, sollte man sich nicht von den vollmundigen Versprechen der Hersteller beirren lassen. Ein Wert von 9.600 dpi (Dots Per Inch) wird allenfalls in speziell ausgerüsteten Laboren erreicht, in der Realität aber so gut wie nie. Da im Heimbereich selten oberhalb der A4-Grösse gedruckt wird, reichen 300 dpi normalerweise aus. Diese Auflösung erreichen beinahe alle aktuellen Drucker, sodass man sich um die Druckauflösung keine Gedanken zu machen braucht. Die Erfahrung zeigt, dass sich schon mit einer 6-MP-Kamera A4-Bilder in hervorragender Qualität drucken lassen.

Welcher Fotodrucker ist der Beste?

So unwirtschaftlich Tintenstrahldrucker im Vergleich zu Lasergeräten auch sein mögen – was den Fotodruck betrifft, haben sie eindeutig die besseren Qualitäten. Besonders beliebt sind Multifunktionsgeräte mit zusätzlichen Tinten, da diese ein weit grösseres Farbspektrum bieten als Drucker mit nur drei Farben. Bei günstigen Geräten ist man häufig auf kleinere Formate (z.B. 10 x 15 und 9 x 13 cm) beschränkt, während man bei teureren Druckern auch grössere Formate nutzen kann.

Für den Einsatz in den eigenen vier Wänden ist in der Regel ein Drucker der 100-Euro-Klasse ausreichend. Eines der besten aktuellen Geräte ist der Canon Pixma MG3550, der für gerade einmal 65 Euro über den Ladentisch geht. Auch wenn die Farbwiedergabe nicht immer ideal ausfällt, lassen sich mit diesem Discount-Drucker ausgezeichnete Bilder erstellen. Dafür muss man auf Speicherkarten-Slots und ein Display verzichten. Für ein DIN-A4-Foto benötigt der Pixma rund viereinhalb Minuten, was für einen Drucker dieser Klasse ein respektabler Wert ist.

Das richtige Fotopapier

Damit die Qualität der Ausdrucke jene von Abzügen aus dem Fotolabor erreicht, ist es erforderlich, Papier mit einer Grammatur von mindestens 170 g/m² zu verwenden. Für Erinnerungsfotos, die in Alben eingeklebt werden, empfiehlt sich eine Grammatur von 200 g/m². Was die Oberflächenstruktur anbelangt, gibt es keine eindeutigen Vorgaben. Manche Hobbyfotografen entscheiden sich für eine körnige Oberfläche, um das gefürchtete „Bildrauschen“ zu vertuschen. Eine matte Oberfläche verleiht den Bildern zusätzlichen Kontrast. Am edelsten wirkt Hochglanzpapier, das allerdings sehr anfällig für Fingerabdrücke ist.

Wer es sich zeitlich nicht erlauben kann, in innerstädtischen Geschäften nach passendem Druckpapier zu suchen, hat die Möglichkeit, hochwertiges Fotopapier per Internet zu bestellen. Online-Shops wie otto-office.com bieten Produkte von anerkannten Firmen wie HP, Canon und Sigel. Man ist gut beraten, auf Fotopapier von etablierten Herstellern zu setzen – schliesslich will man, dass die Bilder auch nach einigen Jahren noch die gleiche Farbkraft besitzen wie an dem Tag, an dem sie ausgedruckt wurden.

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